Schlösser und Burgen in Thüringen
Romanische Dorfkirchen und raumgreifende Dome, bizarre Ritterburgen und fürstliche Schlossanlagen, klassizistische Theater und Bauten prägen die Landschaft Thüringens. Der Freistaat ist berühmt als das Land der Burgen und Schlösser. Nicht nur in den Residenzstädten Gotha, Altenburg und Rudolstadt freut man sich über herrlich restaurierte Schlösser, die interessante Ausstellungen beherbergen.
In vielen kleinen und mittelgroßen Städten befinden sich Residenzen vergangener Dynastien, die besichtigt werden können. Ritterburgen wie die "Drei Gleichen", die Creuzburg, die Runneburg und natürlich die zum Weltkulturerbe erhobene Wartburg gewähren einen Einblick in die Lebensweise unserer Vorfahren. Durch Luthers Übersetzung des neuen Testaments auf der Wartburg gehört diese zu einem der bedeutendsten Zeugnisse Thüringer, aber auch der Weltgeschichte. Ludwig der Springer begann der Sage nach im Jahre 1067 mit der Errichtung der Burg auf einem 400 Meter hohen Fels bei Eisenach.
Mittelalterfeste und Hofkonzerte werden aber nicht nur auf der Wartburg genossen. Auf vielen anderen Burgen im Freistaat gibt es Festlichkeiten, Tagungen und Veranstaltungen aller Art. Entlang der Saale, die über Jahrhunderte Franken, Thüringer und Sachsen von den slawischen Sorben trennte, reihen sich Burgen wie die Perlen einer Kette. Über die Jahrhunderte erhaltene Anlagen zeugen bis heute vom Können der alten Baumeister.
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