im Auftrag desThüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit

gefördert durch
Europäischer SozialfondsEuropäische Union

Fachkräfte

Ausbildungsverbünde

Damit Unternehmen der Kunststoffbranche immer das passende Personal finden, setzt der Freistaat auf Qualifikation: Junge Fachkräfte erhalten eine fundierte theoretische und praktische Ausbildung. Zudem fördert Thüringen gezielt Ausbildungsverbünde: Unternehmen und Berufsbildungseinrichtungen schließen sich regional zusammen, um die Zahl der Ausbildungsplätze zu erhöhen und Zusatzqualifikationen anzubieten.

Das Thüringer Kunststoffcluster PolymerMAT engagiert sich stark für die Förderung der Ausbildung von Fachkräften. Mit der neuen Ausbildungsinitiative FAKT soll die Ausbildungssituation in der Thüringer Kunststoffindustrie nachhaltig verbessert werden. Die Initiative umfasst vielfältige Aktionen an der Schnittstelle Schule – Berufsschule – Unternehmen.

Qualifizierung durch Hochschulen 

Die Hochschulen im Freistaat setzen die Thüringer Technologietradition fort, indem sie hervorragende Ingenieure ausbilden. An sechs Hochschulen können die Studenten unter vielen technischen Studiengängen wählen. Rund 40 % der Studenten studieren Fachrichtungen, die für die Kunststoffbranche relevant sind.

Das Studium der Werkstoffwissenschaft wird als Verbundstudiengang an der
Friedrich-Schiller-Universität und der Technischen Universität Ilmenau durchgeführt. Werkstofftechnische Vertiefungen des Studienganges umfassen u. a. Polymere und Verbundwerkstoffe. In Jena sind an der Ausbildung zahlreiche Institute beteiligt, wie zum Beispiel die der Fakultäten für Physik-Astronomie, Chemie-Geowissenschaft, Mathematik und Informatik.

An der Fachhochschule Jena können die angehenden Ingenieure Werkstofftechnik (BA, MA) mit den Schwerpunkten Kunststoffverarbeitung und Kunststofftechnik studieren. Vermittelt werden speziell Kenntnisse zur Entwicklung neuer und verbesserter Werkstoffe.

Die Fachhochschule Schmalkalden bietet den Bachelor-Studiengang Angewandte Kunststofftechnik an. In der praxisorientierten Lehre werden qualifizierte Kunststoff-Ingenieure ausgebildet, die aktuelle technische, technologische und ökonomisch-organisatorische Aufgabenstellungen in den Tätigkeitsfeldern der Kunststofftechnik lösen können.

Das duale Studium Kunststofftechnik an der Berufsakademie Eisenach ist speziell auf die aktuellen Bedürfnisse der Industrie zugeschnitten. Die Herstellung von Kunststoff- und Kautschukteilen sowie der Formbau stehen im Mittelpunkt der Ausbildung.  

Weiterbildung

Fach- und Führungskräfte aus der Kunststoff- und Automobilindustrie haben die Möglichkeit, ein Weiterbildungsstudium als Produktionsmanager für Kunststofftechnik an der Fachhochschule Schmalkalden zu belegen. Wissenschaftliches Know-how wird hier kombiniert mit einem hohen Praxisbezug durch Fachdozenten und Praxispartner.

Arbeitsmarktreserven

In Ausbildungsprogrammen, getragen durch die Agentur für Arbeit, erhalten erwerbslose Arbeitnehmer mit einem entsprechenden beruflichen Hintergrund Qualifizierung. Bildungseinrichtungen und –träger entwickeln dabei mit Unternehmen aus der Kunststoffindustrie Tätigkeitsprofile, die auf die Branchenbedürfnisse zugeschnitten sind. Ein attraktives Potenzial für die Personalgewinnung bilden zudem jene Thüringer Fachkräfte, die derzeit zwischen ihrer Heimat und ihrer Arbeitsstätte in den alten Bundesländern pendeln. Sie stehen bei attraktiven Arbeitsplatzangeboten dem heimischen Arbeitsmarkt zur Verfügung. Hier unterstützt Sie der Thüringer Unter- und Fachkräfteservice.

Ihre Ansprechpartner

Mainzerhofstraße 12
99084 Erfurt

(0361) 5603 520

(0361) 5603 330

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